
Das Restaurant
Ach!
Wir waren in einem schönen Restaurant.
Italienisch. Außenterrasse. Herrliches Wetter.
Es hätte so wunderbar sein können.
Ein Abend mit Genuss und voller Ruhe und Gelassenheit.
Dolce vita
Aber!
Nix da mit Ruhe und Gelassenheit.
Der Tisch war mir viel zu sehr in der Mitte. Außen war nix mehr frei. Und der Nachbartisch viel zu dicht an unserem – meiner Meinung nach.
Das Tiramisu auf der Karte war schon durchgestrichen. Und auch die Spinat-Lachs-Lasagne war bereits aus.
Natürlich gab es noch mindestens 30 andere, sehr leckere Gerichte auf der Karte.
Als Nachtisch hätte es auch Schoko-Tartufo-Eis, Creme brulee oder andere Leckereien gegeben
Aber nein!
Der Widerstand
Den Restaurantbesuch konnte ich nicht genießen.
Warum?
Weil es nicht so war, wie ich das wollte.
Weil ich es mir anders vorgestellt hatte.
Weil ich im Widerstand war.
Im Widerstand gegen das, war gerade ist!
Geht Dir das auch manchmal so?
Dass Du das Gefühl hast, dass dich der Alltagsstress mürbe macht?
Dass dir diese ganzen kleinen und großen Nervereien des Lebens zuviel werden?
Dass du den Moment nicht genießen kannst, weil Dir irgendeine Kleinigkeit nicht passt?
Dass du Dich ärgerst. Dass du mit dir und dem Leben haderst? Wegen Nichtigkeiten?
Wenn du das auch kennst, dann lies unbedingt weiter.
Denn:
Du bekommst ein Rezept, um Stress abzubauen.
Ein Rezept, das dich entspannter werden lässt.
Dir mehr Ruhe und Gelassenheit schenkt.
Und tiefe Zufriedenheit.
Einfach so!
Ohne dass du Pillen schlucken musst oder literweise Baldriantee brauchst.
Interessiert?
Ok! Weiter geht’s.

Im Widerstand – das Gegenteil von Stressabbau
Wenn du dich ärgerst, sauer bist oder wütend.
Wenn du es nicht wahrhaben willst (oder kannst).
Wenn du dich oder andere verurteilst.
Wenn die Situation nicht so ist, wie du es erwartest…
Wenn dein Chef, dein Partner, deine Kinder, deine Kollegen, dein Nachbar sich anders verhalten sollten….
…dann bist Du „dagegen“.
Im Widerstand gegen das, was gerade ist.
Im Widerstand gegen das Leben.
Solche Widerstände treten ziemlich oft auf im Alltag.
Und das beginnt oft schon gleich am Morgen.
Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das gibt’s noch nicht.
Der Wecker klingelt viel zu früh, draußen regnet es, der Toast ist eine Spur zu dunkel, die Milch sauer, das Knie schmerzt, die Kinder trödeln, der Schlüssel ist nicht da, wo er normalerweise liegt usw.
Der Tag scheint schon am Morgen gelaufen.
Oh Mann!
Doch lass uns dieses Phänomen „Widerstand“ mal noch etwas genauer ansehen.

Was ist Widerstand?
Was ist dieser Widerstand eigentlich?
Laut Duden ein „Sichwidersetzen“, ein „Sichentgegenstellen“.
Du willst, dass die aktuelle Situation anders ist.
Du willst Vergangenes rückgängig machen.
Du willst zukünftige Entwicklungen kontrollieren.
Alles aussichtslos.
Die allermeisten Situationen kannst Du nicht beeinflussen: das Verhalten anderer Menschen, das Wetter, die Steuerpolitik, gesperrte Straßen, Krankheiten, Gesetzesänderungen, den Stau…
Und das Geschehene ist geschehen und kann nicht mehr verändert werden. Da kannst du dich noch so sehr anstrengen.
Auch die Zukunft kannst du nicht voraussehen und auch nur sehr bedingt planen.
Die Folgen des Widerstands
Und dann hat dieser Widerstand auch noch unangenehme Folgen.
Wenn du im Widerstand bist,
dann startest oder unterstützt Du eine unendliche Kette von
Widerstand, Widerstand, Widerstand, Widerstand…
Denn: Widerstand braucht Deine aktive Teilnahme.
Widerstand braucht Deine „Kampfenergie“, um weiter zu existieren.
Und: Widerstand erzeugt mehr Widerstand.
Und mehr Widerstand.
Und mehr Widerstand.
Nix mit Stresssabbau!

Den Widerstand auflösen – Stress abbauen für mehr Ruhe und Gelassenheit
Dieser Widerstand bringt dich also nicht weiter im Leben. Im Gegenteil.
Lass uns daher einen Weg finden, den Widerstand aufzugeben.
Einen Weg, mit den Dingen zu sein. Im Fluss des Lebens zu fließen.
Und dieses Fließen kannst du herbeiführen.
Mit deiner Macht.
Denn eine Sache kannst du immer verändern:
Deinen Blick auf das, was ist und auf das, was war.
Die Art und Weise, wie du auf die Welt schaust.
Daher lade ich dich ein, den Blickwinkel zu wechseln.
Jetzt und hier – als ein Experiment.
Weg vom Kämpfen. Weg vom Beschweren. Weg vom Klagen. Weg vom Ärgern. Weg vom Aufregen. Weg vom Jammern.
Hin zu einer anderen Möglichkeit des Seins.
Hin zum Auflösen des Widerstands.
Hin zu mehr Ruhe und Gelassenheit.
Hin zum nachhaltigen Stressabbau.
Und dazu verhilft dir eine bestimmte Haltung.
Die Haltung der Akzeptanz.
Dein „Ja“
Diese Haktung gilt es einzuüben.
Und dafür braucht es zunächst ein magisches Wort.
Dieses magische Wort hat nur 2 Buchstaben.
JA!
Akzeptanz braucht dein „JA!“
Sage daher laut und bewusst JA!
JA! So ist es gerade.
JA! Es ist, wie es ist.
Immer dann, wenn du dich unbehaglich fühlst, wenn dir etwas nicht gefällt, wenn du dich sich über etwas ärgerst, du leidest oder Schmerzen hast.
JA! So ist es gerade.
JA! Es ist, wie es ist.
Mit diesem „JA!“ akzeptierst du das, was ist.
Die Belohnung: Stressabbau
Spiele mit deinem „JA!“.
Lass es leiser und lauter werden.
Male dein „JA!“ – in Gedanken oder auf ein Blatt Papier. Oder singe es.
Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Und deine Belohnung?
Du löst den Widerstand auf, entfliehst der inneren Härte und fließt entspannt durch das Leben.
Baust Stress ab und findest innere Ruhe
Und kannst das Leben dadurch mehr genießen.
Die Stressabbau-Inventur – für Ruhe und Gelassenheit
Ergänzend kannst du eine Inventur deines Widerstands machen.
Schreibe alles auf, was dich nervt , dich stört oder was dir nicht gefällt: der unordentliche Partner, deine Verspannungen, dein übellauniger Chef, die aktuelle Politik, der Hundehaufen auf der Straße, der seit Tagen graue Himmel, deine Wohnsituation usw.
Lass alles raus. Die Liste ist für dich. Nur für dich!
Lies dir deine Liste dann durch.
Atme tief ein und aus und schreibe hinter jeden Punkt: „Ich sage bewusst „JA!“ zu…
Und spüre mal in dich hinein, was passiert.

Akzeptanz = Aufgeben?
Und jetzt kommt vielleicht der Widerstand.
Dieses „Akzeptieren“ soll die Lösung sein? Alles, was geschieht, einfach so klaglos hinnehmen? Und mich am besten noch darüber freuen? Ein mundtotes Weichei ohne Rückgrat werden?
Klares Nein!
Das geht am Kern des Akzeptierens vorbei.
Du willst Beispiele?
Gebe ich dir gerne!
Du leidest bspw. darunter, dass dein Arzt eine Allergie feststellt und du bestimmte liebgewonnene Lebensmittel nicht mehr essen darfst.
Dann bedeutet Akzeptanz, dass du „Ja“ dazu sagst, dass die Allergie diagnostiziert wurde und du auf bestimmte Lebensmittel verzichten musst. Denn ob du dich darüber ärgerst oder nicht – am Ergebnis ändert das gar nichts.
Dein Kind bringt eine „5“ nach Hause. Dann ist Akzeptanz, dass du auch dazu zunächst mal „JA“ sagst, denn wegzaubern kannst du die Note ja nicht.
Aber.
- Akzeptanz heißt nicht, dass du das gut finden oder dich darüber freuen musst.
- Akzeptieren bedeutet nicht, dass du damit aufgibst oder resignierst.
- Und es bedeutet auch nicht, dass du dich mit dem status quo abzufinden hast.
Akzeptanz bedeutet, dass du zunächst „Ja“ dazu sagst, dass dies gerade jetzt so passiert, wie es eben ist.
Das ist der Ausgangspunkt.
Dann kannst du damit beginnen, an den Themen zu arbeiten.
Du kannst darauf hinwirken, die Situation zu verbessern. Du kannst damit starten, dein Leben nach deinen Wünschen gestalten. Du kannst damit anfangen, das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen.
Doch du akzeptierst gleichzeitig, dass das, was gerade ist, ein Teil deines Lebens ist. Ob dir dieser Teil deines Lebens nun gefällt oder nicht.
Dinge annehmen, wie sie sind, heißt, dass du aufhörst, gegen etwas anzukämpfen, das du sowieso nicht mehr ändern kannst.
Und das erst macht Veränderung möglich.
Erwartungsfreie Momente – Stressabbau live
Und jetzt noch etwas für die Praxis.
Lege immer wieder erwartungsfreie Momente ein. Das können Minuten, Stunden oder sogar Tage sein.
In diesen Momenten verbannst du alle Erwartungen und Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, ins gedankliche Exil.
In diesen Momenten gehst du nicht davon aus, dass irgendetwas so laufen muss, wie du dir das vorstellst.
Das bedeutet:
• Andere Menschen dürfen so sein, wie sie gerade sind.
• Du darfst so sein, wie du gerade bist.
• Das Leben darf so sein, wie es gerade ist.
Lasse dich überraschen, was passiert.
Akzeptanz = Lebensaufgabe
Und dann habe ich mir heute Morgen wieder vorgenommen, „Ja“ zu sagen.
„Ja“ zu allem, was passiert.
Im Fluss des Lebens zu schwimmen und nicht in den Widerstand zu gehen.
Hat gut geklappt. Jedenfalls für ein paar Minuten. Immerhin.
Denn dann kam die dritte rote Ampel innerhalb von ein paar hundert Metern.
Und ich hörte mich ärgerlich „das gibt’s doch wohl nicht“ sagen.
Eins ist für mich dabei klar geworden: Akzeptanz ist eine Lebensaufgabe.
Immer wieder bewusst werden. Immer wieder üben. Immer wieder akzeptieren, dass die alten Muster stark sind.
Um dann mit einem Lächeln den Blickwinkel zu wechseln und „Ja“ zu sagen. Zu dem, was ist. Zu mir. Zu meinen alten Mustern. Zu meinem Leben.
Das ist deine Macht im Leben: Deine Gedanken zu verändern. Deinen mentalen Zustand zu verändern. Deinen inneren Dialog zu verändern.
Und zu akzeptieren.
Dass es ist, wie es ist.
Anstatt dagegen zu kämpfen, damit zu hadern und sich zu ärgern.
Dadurch beginnst du, dich im Alltag zu entlasten und Stress abzubauen.
Und dann kannst Du den Fokus, all Deine Energie und Deine Kraft auf die für Dich wichtigen Themen lenken.
Um das Beste daraus zu machen. Für Dich. Für Dein Leben.
Fazit zu Stressbbau durch Akzeptanz
Triffst du in deinem Leben auf eine bestimmte Situation, mit der du haderst, mit der du nicht einverstanden bist und an der du nichts ändern kannst.
Dann lohnt es sich, „JA“ zu sagen
Und Frieden mit dem zu schließen, was ist.
Das ist die Haltung der Akzeptanz.
Das ist der goldene Weg, um Stress abzubauen und zu mehr Ruhe und Gelassenheit.
Schaffe Klarheit. Setze um. Lebe erfüllt.
Dein Marco
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